PfefferminzeAurubio Newsletter September 2019

 

Während die letzten Augusttage uns noch einmal mit warmem Wetter verwöhnen, mache ich mir bereits Gedanken für den Septembernewsletter.
Auch dieses Mal möchte ich euch einen Duft vorstellen.

 

Im Monat September wechselt die Jahreszeit von Sommer zu Herbst und der sogenannte Altweibersommer beschert uns oft warme Tage. Am Morgen – das kann man auch jetzt Ende August schon feststellen – ist es jedoch oft recht kühl, die ersten Nebelschwaden liegen mystisch über den Wäldern und das Gras ist feucht.

 

Mir geht es nun oft so, dass ich entweder zu warm oder eben zu wenig warm angezogen bin. Die ersten Erkältungen holt man sich auch gerne bei diesen Temperaturschwankungen.

 

Ein ätherisches Öl, dass sowohl zur Wärme wie zur Kälte passt, ist das Pfefferminze-Öl.
Denn dieses ätherische Öl hat eine Besonderheit: Zunächst wirkt es über die Kälterezeptoren der Haut kühlend, danach entsteht ein erwärmendes, fast brennendes Gefühl, mit dem der Körper auf die vorangegangene Abkühlung reagiert.

 

Das Pfefferminze-Öl kann also entweder zur Erfrischung bei heissen Tagen oder zur Linderung bei Erkältungen eingesetzt werden.

 

Die Heilwirkungen des Pfefferminze-Öls:

 

  • Körperlich wirkt es kühlend, entspannend, krampflösend und schmerzstillend.
  • Es fördert die Entleerung der Galle und beeinflusst den Leberstoffwechsel.
  • Dieses Öl hilft bei krampfartigen Schmerzen im Magen- Darm, Nieren- sowie Leber-Gallenbereich, bei Migräne oder Föhnbeschwerden.
  • Lokal aufgetragen kann Pfefferminze auch Verspannungen im Nackenbereich, neuralgische Beschwerden und lästigen Juckreiz lindern.
  • Der klare Duft des Pfefferminze-Öls verbindet Kopf und Bauch, Gefühl und Geist, Verdauung und Bewusstsein.
  • Er hilft, wenn man nicht abschalten kann und der Schlaf ausbleibt.
  • Wenn Gedanken in unserem Kopf ununterbrochen kreisen, führt der Pfefferminzduft zu klarem, konzentriertem Denken zurück und stärkt das Gedächtnis.
  • Die Essenz erfrischt, besonders bei Müdigkeit und geistiger Erschöpfung.

 

Für mich verbindet diese intensive Essenz wie zwei Pole. Es erstaunt mich daher nicht, dass dieser Duft mit Bedacht dosiert werden soll.

 

So ist vor allem bei Kindern unter sechs Jahren, bei Heuschnüppelern, in der Schwangerschaft und bei Epileptikern sehr genau auf die Dosierung zu achten.

 

Gerne gebe ich euch zum Abschluss zwei praktische Anwendungsformen mit.

 

Erfrischung bei warmen Temperaturen:
Sechs Tropfen Pfefferminze-Öl auf ein Vollbad oder ein/zwei Tropfen in die Duftlampe geben und so die Hitze erträglicher machen.

 

Inhalieren bei Erkältungssymptomen:
Zwei Tropfen Pfefferminze und drei Tropfen Lavendel auf zwei Liter heisses Wasser. Ein Tropfen Öl auf ein Taschentuch kann als trockene Inhalation oft schnelle Abhilfe schaffen.

 

Natürlich kann die Minze auch als Tee oder im Apérogetränk Hugo zur Kühlung getrunken werden.
In der Zahnpasta und im Kaugummi erfreut sich die Minze (oder wie meist auf Produkten geschrieben Spearmint) ebenfalls hoher Beliebtheit. Als Hustenbonbon ist die Bergminze von Ricola hoch im Kurs… ;-)

 

Egal welche Wirkung der Pfefferminze euch im September begleiten wird, möge sie wohltuend und angenehm sein.

 

Herzlich
Eure
Martina Kasper

 

 

 

 

 
 

 

 

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